Renate Heintze

Goldschmiedin

Zur Person

  • geboren am 14.10.1936 in Naumburg/ Saale
  • gestorben 1991 in Halle
  • 1950 Lehre zur Goldschmiedin beim Großvater, begleitet von berufstheoretischem Unterricht in der Gutjahrschule Halle
  • 1953 Studium am Institut für künstlerische Werkgestaltung / Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein, Besuch der Metallklasse bei Karl Müller und Joachim Fitzermann sowie Paul Bräutigam und Otto Prokopowicz
  • 1959 Diplom-Werkkünstlerin, anschließend Aspirantur
  • 1960 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR, Tätigkeit als Gestalterin im VEB Gablona Neuheim, Schmuckherstellung
  • 1962 Umzug nach Halle, Heirat mit Diplom-Formgestalter Manfred Heintze
  • 1962-1966 freiberuflich tätig
  • 1964 Geburt der Tochter Lisa, 1967 Tochter Anna
  • 1966 künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein
  • 1974 Leitung des Fachbereiches
  • 1981 Facultas docendi
  • 1984 Berufung zur Dozentin 

"In der Vorstellung entwickelt sich die Arbeit im direkten Zusammenhang mit dem Material, aus dem sie entstehen wird, also nicht als Formgebilde, zu dem ich das geeignete Material suche. Es ist ein komplexer Vorgang. Es scheint mir möglich, mit dem Schmuck, den ich mache, mein Lebensgefühl und meine Wertvorstellungen anderen Menschen mitzuteilen. Dabei möchte ich Inhalte vermitteln, die für mich erstrebenswert sind: Klarheit, Wärme, Ruhe, Kraft." (Renate Heintze, Oktober 1985) 

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

  • Bezirkskunstausstellung: 1962
  • Ausstellung Kunst der DDR 1968, 1972, 1977 

Werkstandorte

  • Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Kunstgewerbemuseum Schloss Köpenick
  • Staatliche Galerie Moritzburg Halle
  • Grassimuseum Leipzig - Museum für Kunsthandwerk

Literatur und Quellen:

  • Renate Heintze: Schmuck. Burg Giebichenstein - Hochschule für Kunst und Design, Hrsg.: Renate Luckner-Bien, Dorothea Prühl, Halle/ Saale 

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